Mit Babys schon zu Music Together?

Manchmal werden wir gefragt, ob es denn wirklich Sinn macht, schon mit den Allerkleinsten einen Music Together Kurs zu besuchen – ein Baby kann sich schließlich noch nicht in den Kurs einbringen.

Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen: Ich begann mit Music Together, als ich mit dem zweiten Kind schwanger war. Schon bald stellte sich heraus: Das zweite Kind hat einen erstaunlich intensiven Kontakt und viel natürlicheren Umgang mit Musik, Bewegung und Gesang als mein erstes Kind. Viele Mehrfach-Mütter haben diese Erfahrung bestätigt. Mit 1,5 Jahren sang das Kind „Hello ebidy!“ und tippte sich ganz selbstverständlich mit dem Wort „nose“ auf die Nase.

It is never too early or too late to begin with Music Together classes. Music Together ermutigt schon Mütter mit Neugeborenen, an den Kursen teilzunehmen. Babys sind sehr empfänglich für Klänge, wahrscheinlich mehr als für visuelle Eindrücke. Außerdem erweitern sie ihr „Ton-Vokabular“ sehr rasch. Durch die altersgemischten Kurse können Babys gemeinsam mit ihren älteren Geschwistern teilnehmen. Geschwisterkinder bis 1 Jahr sind übrigens in allen Kursen gratis!

Ein paar Fakten, die ich in diesem Zusammenhang noch gefunden habe:

  • Fakt ist, dass die ersten Jahre eines Kindes die wichtigsten für seine Entwicklung sind. Jede Anregung von außen prägt die Verbindungen der Nervenbahnen und beeinflusst so die spätere Leistungsfähigkeit des Gehirns. Welche Verknüpfungen im Gehirn ausgebildet und beibehalten werden und welche wieder gelöst werden, hängt davon ab, wie und wofür das Baby sein Gehirn einsetzt und was es an Anregungen erhält. […] Wenn Kinder frühzeitig eine Fremdsprache erlernen, wird diese in derselben Hirnregion abgespeichert wie die Muttersprache. (Vgl. elternwissen.com)
  • Jedes Kind hat Freude daran, zusammen mit Mama oder Papa etwas zu unternehmen. […] Schon mit acht Monaten finden es Babys spannend, englische Lieder zu hören […]. Und nebenbei hören sie noch Laute, die sie so aus der Muttersprache nicht kennen. Allerdings: Der Spaß hört schnell auf, wenn Kinder Druck spüren. (Vgl. ELTERN 12/2008)
  • Frühförderung sollte nicht in Stress ausarten: Das Angebot ist groß, hasten sie aber nicht von Kurs zu Kurs, sondern suchen sie sich bewusst ihre Aktivitäten aus und überlegen individuell, was sie mit ihrem Baby machen möchten. Und nicht vergessen: nicht jede/r hat Spaß am gemeinsamen Singen, Klatschen und Trommeln. (Vgl. eltern.t-online.de)

Aber das wichtigste ist: Music Together macht Spaß – den Kleinen wie auch den Großen! Überzeugt euch selbst und kommt kostenlos schnuppern!
Birgit

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